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Gleiche Chancen für Bäuerinnen

Die ARGE Bäuerinnen treibt die Gleichstellung von Frauen in bäuerlichen Gremien voran.
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© APA-Fotoservice/Jan Hetfleisch
Mit der „Charta für partnerschaftliche Interessenvertretung“ will die ARGE Österreichische Bäuerinnen eine gleichwertige Beteiligung von Bäuerinnen und Bauern in allen land- und forstwirtschaftlichen Interessenvertretungen und Verbänden erreichen. Ziel ist ein Frauenanteil von mindestens 30 Prozent in Führungsfunktionen. Als erster wichtiger Schritt für die Umsetzung der Chancengleichheit von Frauen und Männern wurde die Charta am Bundesbäuerinnentag 2017 in Alpbach (Tirol) von der Bundesbäuerin, den Landesbäuerinnen und allen Präsidenten der Landwirtschaftskammern unterzeichnet. Mit der Unterzeichnung erfolgte der Startschuss für die Umsetzung auf Bundesebene und in den Ländern, basierend auf dem gemeinsamen Bewusstsein, dass Frauen und Männer gemeinsam wertvolle Perspektiven in alle agrarischen Orga nisationen einbringen. Ein fest verankertes Ziel der Charta ist, ein ausgewogenes Verhältnis von Frauenund Männern in Führungspositionen und Entscheidungsprozessen innerhalb der Land- und Forstwirtschaft zu erreichen.

Charta-Ziele

  • Mindestens 30 Prozent Frauenanteil bei den Führungsfunktionen der bäuerlichen Organisationen;
  • Traditionelle Rollenerwartungen und -zuschreibungen aufzubrechen und persönliche Fähigkeiten in den Fokus zu rücken;
  • die Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch eine familienfreundliche Sitzungs- und Organisationskultur zu ermöglichen;
  • bei der Auswahl von Referenten auf eine ausgewogene Geschlechterverteilung zu achten;
  • das Erreichen der Ziele alle drei Jahre zu evaluieren.