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Neuauflage: "Handbuch der Bäuerinnen: Professionelle Vertretungsarbeit"

Unterstützung für professionelle Vertretungsarbeit der Bäuerinnen im ländlichen Raum.
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© APA, LKÖ, Philipp Greindl
Ein intakter ländlicher Raum lebt wesentlich von der Kreativität und vom Engagement der Frauen. In der landwirtschaftlichen Interessenvertretung, in kommunalen Gremien und in regionalen Verbänden und Vereinen sind Frauen derzeit noch nicht in dem Umfang vertreten, wie es ihrer Rolle im ländlichen Raum entspricht. Mit der Neuauflage des "Handbuchs zur professionellen Vertretungsarbeit der Bäuerinnen im ländlichen Raum" wollen die ARGE Österreichische Bäuerinnen ihre Verantwortungsträgerinnen bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben unterstützen. Es zeigt das gemeinsame Verständnis für die politische Arbeit in der Bäuerinnenorganisation, in den agrarischen Verbänden sowie in den kommunalen Gremien. Mit dieser Broschüre sollen Bäuerinnen motiviert werden, öffentliche Aufgaben zu übernehmen, von denen ihr Berufsstand und die Heimat profitieren. "Ich bin überzeugt, dass eine moderne, effiziente Agrarpolitik die Sicht von Mann und Frau braucht", so Bundesbäuerin Andrea Schwarzmann. Die unterschiedlichen Perspektiven und Herangehensweisen von Männern und Frauen bringen innovative Prozesse in Gang und führen zu ausgewogenen Ergebnissen.

Bäuerinnen als Funktionärinnen in allen agrarischen Organisationen

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© APA, LKÖ, Philipp Greindl
"Die landwirtschaftliche Interessenvertretung ist nach wie vor männlich dominiert. Es ist mir ein persönliches Anliegen, dass sich mehr Bäuerinnen in agrarischen Gremien und für den ländlichen Raum engagieren. Frauen wollen, können und müssen an den Entscheidungsprozessen teilhaben und ihre Sichtweisen in alle Themen einbringen. Ich bin überzeugt davon, dass ein ausgewogenes Verhältnis von Frauen und Männern in Führungspositionen wesentlich zum Erfolg einer Organisation beiträgt", so Bundesministerin Elisabeth Köstinger. Für eine erfolgreiche Regionalentwicklung braucht es das Engagement der Frauen. "Die Verantwortungsträger tun gut daran, ihnen die Türen zur Mitarbeit und Mitentscheidung zu öffnen", weiß Michaela Glatzl, Geschäftsführerin der ARGE Österreichische Bäuerinnen. Unsere Gesellschaft braucht das Mitdenken und Mitwirken der Frauen am Land. Eine ausgewogene Einbeziehung der Frauen in allen agrarischen Gremien und Organisationen ermöglicht eine bessere Weiterentwicklung. Schließlich lebt ein intakter ländlicher Raum wesentlich von der Kreativität und vom Engagement der Frauen.

Handbuch der Bäuerinnen: Professionelle Vertretungsarbeit

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Das Handbuch der Bäuerinnen wurde 2017 zum ersten Mal veröffentlicht. Nun ist die 2. Auflage des Nachschlagewerks mit neuen zeitaktuellen Kapiteln wie zum Beispiel "Politische Kommunikation: Was verstehen wir darunter?" oder "Soziale Medien nutzen, um gehört zu werden" erschienen.