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ZAMm unterwegs in Wien: „Zukunft EU: Europa, das sind wir!“

Am 25. April besuchten 15 „ZAMm unterwegs“-Lehrgangsabsolventinnen, überwiegend Niederösterreicherinnen, im Rahmen der Klartext kompakt-Veranstaltung „Zukunft EU: Für ein sicheres und stabiles Europa“ das APA-Pressehaus, um sich über das Zukunftspotenzial in der EU-Agrarpolitik zu informieren.
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© Elisabeth Heidegger/LK NÖ
„Starke Regionen sind das Herz Europas und Impulsgeber für Wirtschaft und Gesellschaft. Doch können sie dieser Aufgabe nur dann gerecht werden, wenn die Menschen am Land vergleichbare Lebens- und Arbeitsbedingungen wie in der Stadt vorfinden. Das zu unterstützen und zu fördern ist eine der wichtigsten Aufgaben einer EU-Politik für den ländlichen Raum. Dabei gilt es auch, die Lebensmittelproduktion zu stärken, wo unter anderem eine klare Herkunftskennzeichnung oder die einheitliche Zulassung von Pflanzenschutzmitteln dazugehören. Ein weiterer Teil einer europäischen Politik für die Regionen muss die enge Partnerschaft mit dem Tourismus sein, die Gästen, Wirtschaft und Landwirtschaft gleichermaßen dient. Dass starke Maßnahmen für starke Regionen jedoch nicht mit gekürztem Budget möglich sind, muss nicht extra erklärt werden", forderte Landwirtschaftskammer (LK) Österreich-Präsident Josef Moosbrugger.
„Wird die ländliche Region von der Stadt abgekoppelt, ziehen als erstes junge Menschen und hier vor allem junge Frauen weg. Die Attraktivität einer Region steht und fällt mit einer vergleichbaren Infrastruktur, wie Kindergarten, Schule, Arzt, Verkehrswege und - ganz besonders wichtig - schnelles Internet. Denn daran hängen flexible Aus- und Weiterbildung, kreatives Wirtschaften, moderne Landwirtschaft und nachhaltiger Tourismus gleichermaßen", stellte Moosbrugger fest. Und weiter: „Hier muss eine künftige EU-Politik für die ländlichen Räume klare Zeichen mit schnellen umfassenden Initiativen setzen. Da darf keine Zeit mehr verloren werden."
Die „ZAMm unterwegs“-Teilnehmerinnen stimmen mit diesen Forderungen überein und haben sich nach der Klartext kompakt-Veranstaltung noch genauer im APA- Pressezentrum umgesehen. Die breite Produktpalette der Nachrichtenagentur kennenzulernen war äußerst spannend, ebenso der anschließende Besuch des Naschmarktes, wo Birgit Bratengeyer, bundesweite Leiterin des Projektes „ZAMm unterwegs“ ein Referat über die historische Entwicklung des Marktes hielt. Anschließend nahm die Gruppe eine Einladung vom Bundesministerium für Äußeres wahr, wo die Europäische Union und seine Einrichtungen erklärt wurden. Auch auf den noch nicht geklärten Brexit wurde eingegangen.
Am Weg durch die Wiener Innenstadt von der Secession bis zum Minoritenplatz wurden anhand der Erläuterungen von Tatjana Henfling zum Schwerpunkt „Frauen in der Politik“ interessante Aspekte vom Einzug der Frauen in die österreichische Politik aufgezeigt.